Vergrämung von Tauben
Die Stadttaube oder Straßentaube (Columba livia forma domestica)
Verwilderte Haustauben sind vielerorts im innerstädtischem Bereich ein Problem. Sie sind sehr Standorttreu und wenn die Bedingungen passen, sind sie oft eine Plage.
Nicht nur, dass sie mit dem Kot Verschmutzungen erzeugen, die oft auch zu Bauwerksschäden führen (Denkmäler) - gibt es noch ein größeres Problem. Sie werden im Volksmund oft "Ratten der Lüfte" genannt. Dies ist sogar zutreffend, weil sie häufig Parasiten beherbergen. Und diese wiederum ernst zu nehmende Krankheiten übertragen können.
Zitat Wikipedia:
Probleme für den Menschen
Stadttauben sind zwar an sich harmlos, wenn sie jedoch zu zahlreich auftreten, können sie verschiedene Probleme bereiten.
Schäden an Gebäuden
Der Taubenkot ist zwar pH-neutral, jedoch ein Nährboden für Pilze, die Säure abscheiden, welche zum Beispiel Fassaden angreifen kann. Die Beseitigung des Taubenkots von Fassaden und Dachstühlen erfordert erheblichen materiellen Aufwand.
Übertragung von Krankheitserregern
Der Kot kann für den Menschen gefährliche Pilze und Bakterien, z. B. EHEC, enthalten.[4]Frischer Kot wird dabei ansteckender eingestuft als bereits ausgetrockneter und von der Sonne gebleichter Kot. Die pathogenen Mikroorganismen können auch am Gefieder anhaften und beim Fliegen durch die Luft übertragen werden. Bei der Beseitung des Taubenkots können hohe Konzentrationen von Mikroorganismen in der Luft vorkommen. Infektionskrankheiten beim Menschen durch Tauben (Zoonosen) treten offensichtlich nur selten auf. Meist sind Personen mit geschwächtem Immunsystem betroffen. Infektionsquelle ist beinahe immer das Einatmen von infiziertem Taubenkot. Tauben sind einer Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts zu Folge für das hochaggressive Influenzavirus vom Typ H5N1 nicht empfänglich. Sie können zwar Träger des Virus sein, scheiden es jedoch nur in geringen Mengen aus und verenden nur mit geringer Wahrscheinlichkeit




